FFG-Novelle vom Kulturausschuss verabschiedet
BVR setzt sich für Korekturen auf der Zielgeraden ein
Der Bundestagsausschuss Kultur und Medien hat die Novelle zum Filmförderungsgesetz (FFG) verabschiedet. Damit ist der Weg geebnet für die finalen Abstimmungen im Deuts... [mehr]
Regisseure fordern den Erhalt der Kultur-Ausnahmeklausel
Handelsabkommen mit den USA steht zur Neuverhandlung an
BVR und FERA, die Dachorganisation der europäischen Regieverbände, begrüßen die Haltung von EU-Kulturkommissarin Vassiliou, bei den bevorstehenden Handelsgesprächen ... [mehr]
ARD und ZDF müssen sich zum Kinofilm bekennen!
Resolution der Verbände anlässlich des Deutschen Filmpreises
In einer gemeinsamen Resolution wenden sich anlässlich der Verleihung des Deutschen Filmpreises die Verbände der Film- und Fernsehbranche an die Programmverantwortlichen bei ARD und ZDF sowie an die Rundfunkräte und die Rundfunkgesetzgeber in den Ländern. Es ist endlich sicher zu stellen, dass der deutsche und europäische Kinofilm im Programm der öffentlich-rechtlichen Sender wieder einen prominenten Platz findet. Um hierfür hochwertige Programmangebote zu ermöglichen und damit dem öf...
Der Urheber gehört in der digitalen Nutzungswelt in den Mittelpunkt!
Welttag des geistigen Eigentums mahnt Respekt vor dem Urheberrecht an
Die UN-Organisationen Unesco und World Intellectual Property Organisation (WIPO) haben den **26. April zum Welttag des geistigen Eigentums** erklärt. An diesem Tag sollen Wert und Wichtigkeit der Schöpfungsleistung des Urhebers und seines daraus erwachsenden geistigen Eigentums verdeutlicht werden. Das ist angesichts der Bedrängnis, in die das Urheberrecht im digitalen Zeitalter geraten ist, dringend notwendig. Denn mit der technischen Möglichkeit, jedes Werk, das digital verbreitet worden i...
Regisseure wollen faire und verbindliche Vergütungsregeln
Urhebervertragsrechtliche Verhandlungen mit Sendern aufgenommen
Auf der Mitgliederversammlung 2013 des BUNDESVERBANDS DER FILM- UND FERNSEHREGISEURE e.V. (BVR), die traditionell zu Beginn der Berlinale stattfand, ging es u.a. um den Deutschen Regiepreis METROPOLIS sowie schwerpunktmäßig um die in Gang kommenden kollektivvertraglichen Verhandlungen auf der Grundlage des Urhebervertragsrechts. Vor mehr als 10 Jahren war die entsprechende Gesetzesnovelle in Kraft getreten. Jetzt kommt Schwung in die Anwendung vor allem mit den zentralen Verwertern von Film-...
Deutscher Regiepreis Metropolis 2012 auf der Moviecom518 vergeben
Regisseure ehren Regisseure
Zum zweiten Mal hat der BUNDESVERBAND DER FILM- UND FERNSEHREGISSEURE e.V. den Deutschen Regiepreis METROPOLIS ausgelobt. Die Preisträger des Deutschen Regiepreises METROPOLIS werden von den Mitgliedern des Bundesverbands Regie in einer online-Abstimmung jeweils aus vier zuvor von einer Jury ausgewählten Nominierungen ermitteltt. Der deutscher Regiepreis ist ein Preis von Regisseuren für Regisseure bzw. in den weiteren Kategorien für die wichtigsten Arbeitspartner. Vorbild sind die Awards...
ZDF muss mit Regie-Verband Vergütungsregeln verhandeln
Landgericht München weist eine Klage des Senders ab
Der Urheber muss eine angemessene Vergütung erhalten – das ist der Kerngedanke des 2002 in Kraft getretenen Urhebervertragsrechts. Was angemessen ist, sollen Verbände der Urheber mit Werknutzern bzw. deren Verbänden in so genannten Gemeinsamen Vergütungsregeln festlegen. In der Film- und Fernsehbranche gibt es mehr als 10 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes noch immer keine Vergütungsregeln, so dass hier weitgehend unklar bleibt, welche Urhebervergütung angemessen ist. Nachdem Verh...
Gebt dem neuen Deutschen Filmpreis eine faire Chance
Regisseure plädieren für Kontinuität und Weiterentwicklung des Akademie-Prinzips
20 namhafte Filmkritiker und der Verband der deutschen Filmkritik haben jüngst erneut Fragen nach der Verfasstheit und den Vergabekriterien des Deutschen Filmpreises aufgeworfen. Kürzt man die Stellenwertdiskussion von Filmkritik heraus, so bleibt eine Streitfrage, die nicht unwesentlich von Macht- und Einflussmöglichkeiten geprägt ist. Sie lautet schlicht: Wer bestimmt die Gewinner des mit drei Millionen EUR höchstdotierten deutschen Kunstpreises? Mehrere Jahrzehnte tat das eine kleine ...
Respekt für geistige Leistung und werkschöpferische Arbeit
BVR und Initiative Urheberrecht fordern: Rechte der Urheber im digitalen Zeitalter stärken
Werke von Urhebern bilden das Fundament der Kulturwirtschaft wie der Wissens- und Informationsgesellschaft. Grundgesetz und Urheberrechtsgesetz garantieren Urhebern die Integrität ihrer Werke und die Möglichkeit, ihre wirtschaftliche Existenz auf eine angemessene Vergütung aus der Nutzung ihrer Werke zu gründen. In der aktuellen Debatte um die Zukunft des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft werden insbesondere von den so genannten Netzpolitikern aber immer häufiger Einschränkunge...
Eckpunkte-Vereinbarungen sind nur Tropfen auf heißen Steinen
Alarmierendes Ergebnis bei der Honorarumfrage unter Dok.film-Regisseuren
Die Produzentenallianz und das ZDF haben gerade leicht verbesserte „terms of trade“ bei vollfinanzierten Auftragsproduktionen von Dokumentationen ab 30 Minuten vereinbart. Produzenten von Dokumentationen erhalten künftig bei kommerziellen Nachverwertungen eine Beteiligung von 16 % der um eine Pauschale gekürzten Bruttoerlöse, und bei kleineren Produktionsbudgets werden, abhängig vom Produktionsvolumen, höhere Handlungskosten anerkannt. Außerdem werden einige wenige neue Kalkulationspos...
Film und Urheberrecht im digitalen Zeitalter
Regisseure diskutierten mit Rechts- und Medienpolitikern von B90/Die Grünen
Der BVR hat im Rahmen des Münchner Filmfests 2012 zu einer Podiumsdiskussion zwischen Filmurhebern und Rechts- und Medienpolitikern von Bündnis 90/Die Grünen eingeladen. Die Diskussionsrunde war ein Versuch, im direkten Gespräch zwischen netzpolitisch sehr aufgeschlossenen Politikern (die Grünen hatten im November 2011 mit Leitanträgen auf ihrem Kieler Bundesparteitag die netzpolitische Diskussion quasi entflammt) und professionellen Urhebern einen Ausgleich zu suchen. Am 4. Juli 2012 ...
Es brennt!
Dok.film-Regisseure machen auf dem 27. Dok.Fest München mit Aktionen auf ihre miserablen Arbeitsbedingungen aufmerksam
Startschuss war am 11. Okt. 2011: In der SZ erschien ein Artikel der Münchner Dok.film-Regisseurin Dominique Klughammer, in dem sie das Geflecht von Quotendruck, Sparzwang und Bürokratisierung beschrieb. Eine Flut von Briefen und Mails war die Reaktion. Klughammer hatte einen Stein ins Rollen gebracht: Es kam zur Gründung des Interessenverbands der Dok.film-Regisseure im BUNDESVERBAND DER FILM- UND FERNSEHREGISSEURE e.V. (BVR)., der bisher vorwiegend die Interessen von Spielfilmregisseuren ve...
Online-Distribution von Filmen und Fernsehwerken
Diskussionsveranstaltung und Stellungnahme des BVR zum wichtigsten Medienthema der Zukunft
Die Europäische Kommission hat als einen Schwerpunkt der EU-Medienpolitik für die kommenden Jahre die Förderung der transnationalen Vermarktung und Verbreitung sowie die Unterstützung des Auf- und Ausbaus von Publikumsschichten durch die Förderung flexibler neuer Vertriebswege im Internet ausgegeben. Es sollen neue Vertriebskanäle für audiovisuelle Werke entstehen, neue Geschäftsmodelle entwickelt werden, und es sollen die bestehenden Daten-Autobahnen mit mehr Content ausgestattet werden...
EuGH kassiert gesetzliches Übertragungsgebot für Filmurheber in Österreich
Hauptregisseur gilt als alleiniger Inhaber ausschließlicher Verwertungsrechte
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem bemerkenswerten Urteil die aus dem Jahre 1936 stammende grundsätzliche Übertragungsgebot der Filmurheber an den Filmhersteller („cessio legis“) im österreichischen Urheberrecht für europarechtswidrig erklärt. Der EuGH arbeitet dabei auf der Grundlage der bisher ergangenen europäischen Richtlinien zum Urheberrecht einen europäischen Standard des Filmurheberrechts heraus, der dem Hauptregisseur die alleinige Urheberposition am Filmwerk zu...
ALG I-Bezug für Film- und Fernsehschaffende endlich fair regeln
BVR und BFFS mahnen Reform bei der BMin für Arbeit und Soziales an
Auf dem Empfang der CDU-CSU-Bundestagsfraktion anlässlich der Verleihung des Deutschen Filmpreises am 8. April 2011 hat CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder das Problem der unzureichenden Einbindung von Filmschaffenden in die soziale Absicherung der Arbeitslosenversicherung recht vollmundig aufgegriffen und eine Änderung innerhalb des nächsten Jahres angekündigt. Dieses Jahr ist nun um. Wie wir hörten, hat Herr Kauder die Bundesministerin für Arbeit und Soziales sowie Fachleute in der CDU/C...
Wer und was ist ein Künstler?
Steuerrecht darf urheberrechtliche Grundlagen nicht entwerten
Kreativ ist ein Schlagwort, das gern und viel bemüht wird. Der Steuerberater soll bei der Abfassung der ESt-Erklärung kreativ sein, die Marktfrau beim Anbieten ihrer Produkte und der Friseur sowieso. Und auch beim komplexen Herstellungsprozess eines Films oder Fernsehwerks verstehen manche Mitwirkende ihre Arbeit als kreativ. Das ist sie oft auch. Unterschieden werden muss das aber von der Schöpfung eines Werkes. Die ist unumstößliche Voraussetzung, um Urheber zu sein. Die zentrale Vorschri...
Kappt piratistische Netzpolitik die Wurzeln werkschöpferischer Profession?
Nach dem 'Erfolg' der Piraten stellen die Netzpolitiker von B 90/Die Grünen urheberrechtliche Grundlagen in Frage
Das urheberrechtlich geschützte Werk ist das Ergebnis geistesschöpferischer Arbeit von Urhebern. Die leben von den Erlösen, die sie aus der Nutzung des Werkes erhalten. Auf dem Bundesparteitag der Grünen im November 2011 in Kiel geht es in einem netzpolitischen Leitantrag auch darum, die Verfügungsgewalt über Werke und über die digitale Verwertung von Werken einzuschränken. Der Urheber soll sein Werk zukünftig zur beliebig ausgestaltbaren nichtkommerziellen Nutzung nach relativ kurzer S...
Urhebervertragsrecht funktioniert suboptimal
BVR trifft Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
In Berlin sind Vertreter des BUNDESVERBANDS DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE e.V. (BVR) mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zusammen gekommen. Es war bereits des zweite Gespräch mit der Ministerin innerhalb von zehn Monaten. Erneut ging es um den Stand der Umsetzung des Urhebervertragsrechts. Der BVR berichtete über den Stand des Schlichtungsverfahrens, das er mit dem ZDF angestrengt hat. Leider herrscht nach dem Aussetzungsbeschluss des OLG Münchens und einem Recht...
Deutscher Fernsehpreis weiterhin ohne persönliche Schöpferauszeichnungen
Das problematische Reglement soll bis 2015 unverändert bleiben
Auch 2012 und 2013 wird der im Reglement leider total verunglückte Deutschen Fernsehpreis weiter vergeben. Er war einmal einer der renommiertesten deutschen Medienpreise. Dies kann man nach der im letzten Jahr vorgenommenen Änderung des Preiskategorien-Systems nicht mehr sagen. Ausgezeichnet werden nämlich überwiegend nicht mehr die Schöpfer kreativer Werkleistung, sondern "Sendungen". Was als Sammelauszeichnung eher vornehm umschrieben ist, ist im Grund eine amorphe Huldigung des eigene...
Für König Fußball büßt das Programm
Das ZDF scheut echte Programminnovation
An die 50 Mio. EUR im Jahr gibt das ZDF ab 2012 für den Erwerb der Senderechte an 18 Champions League-Spielen aus. Finanziert werden soll das mit dem Verzicht auf Boxen und Tour de France. Das wird aber nicht reichen, weshalb die Etats anderer Programmsäulen mit Kürzungen zu rechnen haben. Treffen wird es vor allem die Formate, die an den Spielabenden Dienstag und Mittwoch bisher gesendet wurden: das sind Shows und Fernsehfilme. Zwar sind beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch nach langj...
Mehr Kinofilme im Fernsehen
ARD und ZDF reagieren auf die Forderung von BVR und ProduzentenAllianz
Bereits vor einigen Wochen kündigte das ZDF anlässlich seiner Programmreform 2011 an, dass ab April auf dem Sendeplatz der Prime Time am Donnerstag neben besonderen Fernsehfilmen auch deutsche und internationale Kinofilme zu sehen sein werden. Allerdings wird das ZDF hier verstärkt auch Hollywood-Spielfilme senden, was dem neuen Sendeplatz zu einer ungewöhnlichen Mischform werden lässt. Zu hoffen ist, dass deutsche Kinofilme als solche auf diesem Programmplatz auch zu erkennen sind und i...
Monokultur bis zur Erschöpfung?
ag dok und Kultur-Staatsminister Neumann kritisieren ARD-Programmpolitik zum Dokumentarfilm
Nun soll auch der letzte dokumentarische Programmplatz, der im "Ersten" noch zu einer halbwegs akzeptablen Sendezeit verblieben ist, der bevorstehenden Programmstruktur-Reform der ARD geopfert werden: die Montagabend-Doku soll ersatzlos verschwinden. Es ist noch gar nicht so lange her, da liefen in der ARD so herausragende dokumentarische Programme, wie "Unter Deutschen Dächern", "Die Story" oder "Das rote Quadrat". Sie wurden mit Grimme-Preisen und anderen Auszeichnungen dekoriert und sin...
Der Urheber muss bei der digitalen Werknutzung im Mittelpunkt stehen
BKM legt ein Positionspapier zum Urheberrecht vor
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat ein Positionspapier zur zukünftigen Entwicklung des Urheberrechts vorgelegt. Es orientiert sich in seinen Grundüberlegungen an der Berliner Rede zum Urheberrecht der Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vom Juni d.J.. Neumann betont als Ausgangslage der Digitalisierung den Zweispalt von Chancen und Risiken. Wobei er sehr deutlich die größten Verwerfungen in der materiellen Existenzgrundlage für Urheber sieht: "Einerseits ergeben sich...
Kollektivverträge, Kontinuitäten, Werkschöpfung und angemessene Vergütung
Ein Gespräch der blackbox-Redaktion mit Jürgen Kasten, Geschäftsführer des Bundesverbands der Fernseh- und Filmregisseure e.V. (BVR)
Ellen Wietstock (blackbox): Der BVR feierte im Rahmen der diesjährigen Berlinale sein 35-jähriges Bestehen. Im Regieverband sind knapp 600 Regisseure organisiert, außerdem etwa 140 Regieassistenten. Bei der Annahme, es gibt rund 1000 professionelle Regisseure, ergibt das einen Organisationsgrad von etwa 60%. Ziel des Zusammenschlusses ist die Verbesserung der Arbeits- und Vertragsbedingungen für Regisseure bzw. den Rechtsrahmen dafür. Was hat der Verband bereits erreicht? Jürgen Kasten:...
Buyout birgt Risiken für den Verwerter
Richtung weisendes BGH-Urteil zur angemessenen Vergütung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jüngst über die Klage einer Übersetzerin zur Frage der angemessenen Vergütung (§ 32 UrhG) entschieden. Es ging darum, ob ein pauschales Seitenhonorar mit sehr hohen Hürden für weitere Erlösbeteiligung (erst ab einer Auflage von 30.000 Ex.) angemessen ist. Das Gericht entschied, die Vergütung sei zwar bei Vertragsabschluss üblich, aber nicht redlich gewesen. Das BGH hat bei dieser Entscheidung ein paar grundlegende Aussagen zu Pauschalvergütungen getrof...
Acht Thesen zum Status des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seiner Fernsehfilm-Produktion
Nicht nur Fall Heinze beim NDR gibt Anlass, über strukturelle Reformen nachzudenken
Die Umstände des Falls Doris Heinze lassen jenseits der persönlichen Verfehlungen, die jetzt strafrechtlich vor dem LG Hamburg aufgearbeitet werden, auch Fragen nach strukturellen Veränderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufkommen. Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen anderer Länder, die ihre Rundfunksysteme im Hinblick auf Transparenz und Heterogenität reformiert haben, hält der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE ein Umdenken bei Programm- und Produktionsstrukturen...
Neue Initiative zur Wahrung des Urheberrechts
Stellungnahme des BVR zum 3. Korb der UrhR-Novellierung
Das Bundesministerium der Justiz hat die am Urheberrecht interessierten Kreise zu einer Stellungnahme zum so genannten 3. Korb der Urheberrechts-Novellierung aufgefordert. Dabei geht es einerseits um eine erste Evaluation der Ergebnisse, die der 2008 in Kraft getretene 2. Korb erbracht hat. Hier hat sich vor allem das fehlende Widerspruchsrecht für Filmurheber bei der Aufnahme ehemals unbekannter Nutzungsarten nicht bewährt. Außerdem haben Bundestag und Bundesrat eine Reihe von Prüfaufträge...
Urheber ist der Schöpfer des Werkes
Anmerkungen zu Forderungen der ProduzentenAllianz
In einer so genannten „Hamburger Erklärung“ hat die Produzenten Allianz Film und Fernsehen auf den dringend notwendigen Schutz des geistigen Eigentums in der digitalen Welt aufmerksam gemacht. Der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMREGISSEURE (BVR) teilt diese Sorge, nicht nur im Hinblick auf die um sich greifende Internet-Piraterie, wo ohne Unrechtsbewusstsein millionenfach gegen urheberrechtliche Bestimmungen verstoßen wird. Internet-Piraterie ist Diebstahl geistigen Eigentums, es verlet...
BVR freut sich über Änderung beim Deutschen Filmpreis
Kulturstaatsminister Neumann will Arbeit der Regisseure verstärkt würdigen
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat im Rahmen der Berlinale eine Änderung der Richtlinien des Deutschen Filmpreises ab 2010 zugunsten der Regisseure angekündigt. “Künftig sollen beim Deutschen Filmpreis auch die Regisseure Einfluss bekommen auf die Verwendung der Preisgelder für die besten Filme. Bisher kamen die Preisgelder ausschließlich den Produzenten der ausgezeichneten Filme zugute. Künftig ist vorgesehen, dass der Regisseur des jeweils ausgezeichneten Films darüber verfügen...
Regisseure, Autoren und Produzenten fordern:
„online-Aktivitäten von ARD und ZDF nicht auf Kosten der Urheber!“
In einer gemeinsamen Aktion haben heute die drei größten Berufsverbände des unabhängigen Film- und Fernsehschaffens der Forderung des DGB, der Verbraucherzentralen und des Deutschen Kulturrats nach einer grenzenlosen kostenfreien Ausweitung öffentlich-rechtlicher Internet-Angebote widersprochen. In einem vor der Berliner Bundespressekonferenz verteilten Flugblatt nennen der Bundesverband der Fernseh- und Filmregisseure (BVR), der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) und die Arbeitsgemein...
Es glitzert wenig
Arbeitsbedingungen der Filmemacher im Visier
Die Filmbranche im Aufschwung – Die Umsätze steigen, der Staat fördert und der Glamour lockt. Doch kein anderer Kulturbereich muss einen solchen Umbruch verkraften. Jeder vierte Beschäftigte möchte seinen Job wechseln. Als der Drehtag in seine 16. Stunde ging, als der Hauptdarsteller in seinem Text ein fünftes Mal hängen geblieben war und am Set entnervt die Luft angehalten wurde, als alle schon deutlich an Konzentration eingebüßt hatten und die Szene ein weiteres Mal abzustürzen d...
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